Projektträger

Erfahrungsberichte

Ein Bauprojekt der besonderen Art

„Für die Zuteilung der Aufgaben war unser Bauleiter zuständig – meist haben sich die Aufgaben spontan nach Interesse verteilt. Es hat großen Spaß gemacht. Besonders die osteuropäischen Teilnehmerinnen waren überrascht von ihren Fähigkeiten und dankbar für die handwerklichen Erfahrungen, die sie nach eigenen Aussagen nicht ohne weiteres im eigenen Land gemacht hätten. Auch für unsere drei professionellen Anleiter war dieses Bauprojekt eines der besonderen Art, das sie nicht vergessen werden.

Zu Beginn des Baucamps veranstalteten wir auf dem Gelände des Sonnenhauses eine gemeinsame Grillparty. Ich zeigte ihnen das Gelände und erklärte die Aufgaben und Zielsetzungen unserer Einrichtung bzw. die Hoffnungen, die wir in das neue Seminarhaus setzen.  Unser Bauleiter erklärte anhand von Zeichnungen das Bauprojekt und bereitete die TeilnehmerInnen auf diese Art auf zu erwartende Aufgaben und Schwierigkeiten vor (die sich aber nicht einstellten).

Alle TeilnehmerInnen waren mit Neugier, Interesse und Ausdauer dabei. Dank unserer professionellen Anleiter fand ein großer fachlicher (und sprachlicher) Input statt, der von den TeilnehmerInnen auch gewollt war. Die Motivation und Arbeitsatmosphäre war die ganze Zeit sehr gut.

Es braucht so wenig, um gute Projekte wie dieses zu ermöglichen. Und das macht Mut, für kommende Aufgaben und Projekte. Es war für uns beeindruckend zu erfahren, wie viel man in kurzer Zeit erreichen kann, wenn alle am gleichen Strang ziehen. Die zwischenmenschlichen und fachlichen Erfahrungen, die ich im Rahmen dieses Projektes gemacht habe, sind sehr wertvoll und werden mir immer in Erinnerung bleiben. Die Erfahrungen im Rahmen des Baucamps haben mich inspiriert, mehr Projekte dieser Art zu organisieren, da ich die von uns angestrebten pädagogischen Zielsetzungen (Partizipation, soziale Kompetenz, Netzwerkbildung, berufliche Orientierung, neue Erfahrungsfelder öffnen) in idealer Weise realisiert erlebe.

Außerdem profitiert unser Projekt in hohem Maße von der guten Energie der Freiwilligen und dem interkulturellen Austausch, den wir erfahren durften. Ich denke, einige der Kontakte werden auch in Zukunft gepflegt und erhalten werden.“

Daniela Grosset, Das Sonnenhaus, Berlin

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